Du, Wanderer

Du, Wanderer auf unsicheren Pfaden,
auch wenn du nicht weisst, wohin dich deine Schritte führen,
schreite kräftig voran, scheue die schwankende Brücke nicht.
Nur im Stillstand lauert der Tod.

Du, immer wiederkehrender Wanderer,
dein sonnengegerbtes Antlitz bringt mir Kunde vom verheissenen Land.
Der Staub auf deinen Schuhen ist das Gold meiner Träume.
Lass mich mit dir ziehen.

Foto (cc-Lizenz): Germanium

Dieser Text wurde ein erstes Mal im Forum Literarchie veröffentlicht.
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