Stadtwanderer: Basels Grillmeile

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Das Kleinbasler Rheinufer zwischen Kaserne und Dreirosenbrücke wird als «die Grillmeile» in die Lokalgeschichte des 21. Jahrhunderts eingehen. Ich verlangsame jeweils meinen Gang, wenn ich im Sommer nachmittags oder abends hier vorübergehe. Etwas wehmütig schiele ich auf das bierselige Beisammensein, das mir in dieser Art, wohl aus Altersgründen, längst fremd geworden ist – was ich zuweilen bedauere. Als Zaungast blicke ich auf die Lagerfeuerromantik, die rund um die unzähligen Einweggrills und Sixpacks entsteht.

Hier ist Basel eine unkomplizierte Weltgemeinschaft. Familien, Clans, ja Völker treffen sich zum allabendlichen Fest. Sie feiern den Sommer in Ausgelassenheit, überbordend manchmal, sind laut, lebenshungrig. Es riecht abwechselnd nach Anzündwürfeln, verglühendem Marihuana und grilliertem Fleisch. Alle paar Meter wird eine andere Sprache gesprochen. Basel ist hier mindestens so global wie am Messeplatz. Aber deutlich familiärer.

Zuweilen sitzen in diesem Trubel ganz still auf einer Bank, möglichst unauffällig, so dass es schon wieder auffällt, einzelne junge Männer, meist dunkler Hautfarbe – vielleicht sind sie auch zu zweit –, die, ebenso wie der Stadtwanderer, das Geschehen als Zaungäste verfolgen. Es müssen Sans-Papiers sein, Heimat- und Papierlose, die sich im Schutz der Partymeile etwas unbeschwerter als sonst in der Öffentlichkeit bewegen können. Auch sie sind Wanderer, Grenzgänger des Lebens, nirgends und überall zuhause. Auch sie haben die Suche nach Heimat längst aufgegeben – weil es Heimat nicht mehr gibt, jedenfalls nicht als geografischer Ort. Ihnen gehört meine ganze Sympathie. Ihnen fühle ich mich als rastloser Stadtwanderer verwandt. –

Andere Male beschleunige ich meinen Schritt, wenn ich an der Grillmeile vorübergehe – oder ich wechsle ans andere Rheinufer. Der Trubel ist mir dann zu viel und die würzige Luft bedrängt mich ebenso wie die grelle Geselligkeit. Mit wehmütigem Blick auf den abendlichen Rhein sinniere ich dann über die Vorzüge des Einzelgängertums – und über Heimat und wie sie in modernem Sinn wiederzugewinnen wäre.


Der «Stadtwanderer» erscheint monatlich als Kolumne in der «ProgrammZeitung».

Bild: Grill von Juha Haataja, CC-Lizenz via flickr

Stadtwanderer: Stadteinsamkeit beim Rheinhafen

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Manche Wanderer lieben das Alleinsein. Was gibt es Schöneres, als in der Bergeinsamkeit unterwegs zu sein und seinen Gedanken nachzuhängen, die bald ebenso weit werden wie der Horizont mit all seinen Schneegipfeln? Oder in der Waldeinsamkeit: Man trällert ein Lied aus tiefstem Herzen – aber mit falscher Stimme. Kein Problem, denn niemand hört zu!

Wenn ich als Stadtwanderer das Alleinsein, die städtische Einsamkeit suche, so lenke ich meine Schritte hin zum Kleinhüninger Rheinhafen. Sobald ich von der Stadt her kommend die <Wiese> hinter mir lasse – gemeint ist das Flüsschen, das unweit von dort in den Rhein mündet –, so ist es, als träte ich in eine andere Welt: Eine weite Hafenlandschaft träumt vor sich hin und vibriert selbst an Werktagen vor Stille – na ja, vom Strassenverkehr mal abgesehen. Wie ein Rieseninsekt beugt sich der Hafenkran über ein Rheinschiff und schiebt träge seinen Rüssel ins Innere des Frachtraums. Mächtig ragen Lager- und Silogebäude in den grauen Himmel. Rundum frühindustrielle Ästhetik, wie man sie von englischen Industriegebieten her kennt: protzig und irgendwie düster.

Mich zieht es in den hinteren, verschwiegenen Teil des Hafens am Ostquai. Ein Bahngleis weist mir den Weg. Es riecht nach abgestandener Siloluft. Die Stille hat sich hier längst eingenistet. Nichts, aber auch gar nichts weist auf Geschäftigkeit hin. Nur die Sprayereien an den windschiefen Holztoren sind neueren Datums: der Einbruch einer aufmüpfigen Lebendigkeit in diese vergessene Welt. Ansonsten dicker Staub auf den Abfüllstutzen und Metallstreben. Neben dem Gleis liegt eine tote Taube. Die Stadteinsamkeit ist nun perfekt. Genüsslich lasse ich meine Melancholie, meinen Weltschmerz ins Kraut schiessen und schlendere weiter den blassen Mauern entlang.

Keine Frage, in absehbarer Zeit wird diese zweifelhafte Romantik verschwunden sein, vertrieben durch das postmoderne Effizienzstreben. Weltschmerz und Sehnsucht werden in Kisten gesperrt und in eine andere Welt ausgelagert sein. Keine toten Tauben mehr. Keine Stadteinsamkeit. Stattdessen Container aus aller Welt, computergestützt hier zwischengelagert. Ich werde mir andere stille Orte suchen müssen.


Der «Stadtwanderer» erscheint monatlich als Kolumne in der «ProgrammZeitung».

Bild: Rheinhafen Basel von Thomas Schaller, CC-Lizenz via flickr

Der Durchbruch

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In den Tiefen eines jeden Menschen schlummert Ungeahntes, teilweise Ungeheuerliches, das plötzlich – hervorgerufen durch einen äusseren Umstand oder durch ein lange andauerndes und oft schmerzliches, aber unbewusstes Sehnen der Seele – an die Oberfläche des Bewusstseins durchbrechen kann. Was der einzelne Mensch mit dieser Macht anfängt, ist ganz unterschiedlich und nicht zuletzt eine Frage seines Charakters und seines Schicksals. Der eine drängt sie mit aller Gewalt wieder zurück in den riesigen Kosmos des Unbewussten, damit sie ihn und seine Umgebung nicht beunruhige. Der andere heisst das Neue willkommen und erfährt dadurch eine tiefgreifende Verwandlung, ja, oft genug geradezu eine Art Umstülpung.

Ein solcher Mensch war Sascha, von Beruf Dekorateur in einer grossen Warenhauskette und 33 Jahre alt. Zwar empfand Sascha seinen Beruf nicht als besonders sinnvoll – wie könnte man auch eine Tätigkeit sinnvoll finden, bei der Waren, die der Käufer meist in keiner Weise benötigt, nach ästhetischen Gesichtspunkten so angeordnet und dekoriert werden, dass der Kunde sie trotzdem kauft? Dennoch war Sascha leidlich zufrieden mit sich und der Welt. Er hatte mehr als zehn Jahre auf seinem Beruf und in demselben Warenhaus gearbeitet und war lediger Vater einer Tochter, die allerdings bei der Mutter wohnte, von der Sascha sich vor zwei Jahren getrennt hatte. Er hatte ein ansehnliches Einkommen, so dass er sich, selbst nach Abzug der Unterhaltszahlungen für seine Tochter, manche Annehmlichkeiten wie ein sportliches Auto, eine grosszügige Wohnung und so weiter leisten konnte. Zudem war er als Nachfolger für den Chefdekorateur vorgesehen, wenn dieser in drei Jahren in Pension gehen würde.

Alles war in geregelten Bahnen und hatte seine Ordnung, als Sascha an einem Freitag Morgen den Auftrag erhielt, ein Schaufenster zum Thema Hochzeit zu gestalten. Dieses Hochzeits-Schaufenster sollte ganz in Weiss gehalten sein: bleiche Schaufensterpuppe, weiblich, in üppigem, weissem Hochzeitskleid, auf einem weissen Stuhl sitzend, daneben weisser runder Tisch mit künstlichen weissen Rosen in weisser Vase und so weiter. Sascha war eben damit beschäftigt, das Kleid an der Puppe zurechtzurücken, als er sich an der Kante einer Schleife einen Schnitt an einem Finger zuzog. Der Schnitt war so tief, dass sogleich kräftig Blut aus der Wunde hervorquoll. Ohne dass er es gemerkt hatte, waren ein paar Tropfen auf das Brustteil des Kleides gefallen und bildeten dort einen wohltuenden Kontrapunkt zum ganzen Rest des Schaufensters, sinnigerweise auf der linken Seite, der Herzseite der Braut.

Genau dies war der Augenblick, in dem bei Sascha, veranlasst durch eine Nebensächlichkeit, das Ungeahnte hervorbrach und nie mehr aus seinem Leben weichen sollte. Zunächst stieg Ärger auf über sein Missgeschick. Bis zum Abend konnte er nun unmöglich fertig werden mit dem Schaufenster. Er stellte sich vor, wie er in der Damenabteilung nach einem zweiten Hochzeitskleid fragen und sich erklären musste. Der Abteilungsleiter würde die Hände verwerfen und ihm bestimmt den Verlust vorrechnen, der durch sein Missgeschick entstanden ist.

Plötzlich sah er sich selbst ganz klein und weit unten im Schaufenster stehen, sah, wie er unentschlossen vor der Schaufensterpuppe stand, und er wurde sich der Lächerlichkeit, der Kleinheit seines Tuns bewusst. Es kamen ihm all die Menschen in den Sinn, die tagtäglich vor wirklichen Problemen, vor existenziellen Abgründen standen, und er begann sie zu beneiden, wurde sich aber gleichzeitig bewusst, wie dumm dieser Neid war. Unterschiedlichste Gefühle und Vorstellungen begannen sich wie in einem saugenden Wirbel immer schneller zu drehen, von dem er bestimmt mitgerissen worden wäre, wenn nicht plötzlich tief aus seinem Innern eine Entschlossenheit, verbunden mit einer unumstösslichen Gelassenheit, aufgestiegen wäre und den Strudel angehalten hätte. All das war in wenigen Augenblicken geschehen. Und nun wusste er, was zu tun sei.

Anstatt sich darum zu bemühen, den Schaden zu begrenzen – eben indem er sich ein neues, präsentierbares Hochzeitskleid besorgte und das alte in die Reinigung gab sowie seine Arbeit wie vorgesehen zu aller Zufriedenheit beendete –, ging er, von einem merkwürdigen Tatendrang getrieben, aber in Vollbesitz seiner Urteilsfähigkeit, ins Lager, besorgte sich rote Farbe – möglichst dunkel, blutrot sollte sie sein – und ein paar Pinsel. Wie in einem Fieber begann er alsbald, die Einöde in Weiss gezielt mit roten Pinselstrichen zu beleben. Zunächst hielt er sich trotz des inneren Drängens zurück, versah die weissen Rosen mit einem feinen Geäder, setzte hier einen Akzent, dort einen roten Tupfer. Doch bald nahm er den breiteren Pinsel und erging sich geradezu in einer Orgie in Rot, getrieben von einem beinahe wütenden Gestaltungswillen, der in all den Jahren des Gefangenseins im engen Rahmen der seichten Warenhausästhetik zu kurz gekommen war und sich nun den Weg in die Freiheit bahnte. In ihm erwachte ein Künstler, weitaus grösser und leidenschaftlicher als der Dekorateur, der er war.

Als Sascha bemerkte, dass sich vor dem Schaufenster eine Schar Schaulustiger versammelt hatte, die einen entsetzt, die andern belustigt, dritte einfach nur neugierig, begann er kurzerhand, die Schaufensterscheibe von innen her mit roter Farbe zuzupinseln. Zuschauer konnte er bei diesem Befreiungsakt nicht gebrauchen. Und um einen solchen handelte es sich – nicht um eine kundenorientierte Performance zur Verkaufsförderung.

Nach kurzer Zeit tauchte der Chefdekorateur auf, entsetzt und bleich im Gesicht, und forderte ihn zuerst höflich, dann aber streng auf, mit ihm zu kommen. Sascha war klar, dass das seine letzte Tätigkeit in diesem Warenhaus gewesen war, ja sein letzter Tag als Dekorateur überhaupt. «Ja, Chef, ich komme gleich», sagte er mit ruhiger Stimme und einem freundlichen Lächeln im Gesicht.


Bild: Rising Sun von Sara, CC-Lizenz via flickr

In eigener Sache: Das Buch

Liebe Leserin, lieber Leser dieses Blogs, liebe Abonnentinnen, Follower, Zwischendurch-mal-Hineinschauende, liebe Mitreisende im Web-All

In den letzten Wochen und Monaten habe ich nicht allzuviel Zeit und Kraft in diesen Blog investiert. Die meisten Posts waren Zweitausstrahlungen von Texten, die in der ProgrammZeitung oder im HandicapForum veröffentlicht worden waren. Der Grund für meine Zurückhaltung: Ich war anderweitig beschäftigt. Sorry!

Ich hab nämlich geschrieben … Zugegeben: Die Entschuldigung ist nicht gerade originell. Doch ich habe mir halt gedacht: Schreiben ist ja vielleicht das Letzte, das ihr mir übelnehmen werdet, wenn ich mich einfach so davonschleiche.

Ich wollte mich im Printbereich ausprobieren, wollte schauen, ob ich dort etwas zu melden habe, oder ob ich «nur» für das Web-All tauge, das ebenso unermesslich wie flüchtig ist, ebenso metaphysisch wie weltbewegend. Ist das gedruckte Wort wirklicher als das Wort, das über den Bildschirm flimmert? Wird es anders wahrgenommen, anders gelesen? Und schreibe ich einen Text anders, wenn er in Druck geht, als wenn er per Klick veröffentlicht wird?

Ich bin Kolumnist geworden, hab einige journalistische Texte veröffentlicht – und kann mich bald Buchautor nennen. Was für ein Aufstieg! Doch darum ging es mir nicht. Vielmehr wollte ich mich ausprobieren: Was macht mir Freude? Wie kann ich die anderen am besten mit meinen Texten erreichen und berühren?

Dies also zu meiner Entschuldigung.

Und nun zu meinem Buchprojekt:

Im Herbst 2016 wird beim Verlag Johannes Petri unter dem Titel «Mit dem Rollstuhl ans Ende der Welt» mein erstes Buch, ein Journal meiner jüngsten Indienreise erscheinen.

Aus der Ankündigung des Verlages:

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Im Winter 2015 bereiste der Autor mit dem Rollstuhl während dreier Monate Indien. Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und Blogeinträge zu dieser Reise bilden das Rohmaterial für das vorliegende Buch. Daraus wurde ein geschickt komponiertes und sprachlich sorgfältiges Mosaik aus Journaleinträgen, Reflexionen und Betrachtungen zur indischen Lebenswelt.

Die Texte behandeln Gesellschaft und Religion ebenso wie die Freuden und Tücken, die ein Rollstuhlfahrer in diesem Land erfährt. Vor uns entsteht ein vielfarbiges Bild einer ungewöhnlichen Indienreise, ergänzt mit Fotos, Routenplänen und, wo nötig, knapp gehaltenen Sachinformationen. Das Buch ist kein herkömmlicher Reiseführer. Es möchte den Leser – ob mit oder ohne Behinderung – dazu ermutigen, doch das Unkonventionelle, ja das scheinbar Unmögliche zu wagen.


 

Per Crowdfunding möchte ich die verbleibende Finanzierungslücke schliessen. Diese besteht zur Hauptsache aus meinem Anteil an den Kosten der Buchproduktion und der Leistungen des Verlags, wie etwa Vertrieb und Marketing. Sollte aus dem Crowdfunding ein Überschuss resultieren, so werde ich diesen nach Möglichkeit in eine Auflagenerhöhung investieren.

Wer hat noch nicht? Wer möchte gern? Hier geht’s lang zu meiner Projektseite auf der Crowdfunding-Plattform

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Danke für eure Aufmerksamkeit!

 

Stadtwanderer: Ein Unort mitten in Basel

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Es gibt auch hässliche Orte in Basel, Schmuddelecken, Winkel, die sich vor unserer Aufmerksamkeit ducken. In gleicher Weise entziehen sie sich dem Zugriff der Stadtreinigung – und des Standortmarketings. Es sind vergessene Flecken, die in kein Konzept eingebunden sind – Freiräume also. Ich hüte mich deshalb davor, sie hier im Einzelnen zu nennen und ans Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Denn das könnte ihr Ende bedeuten. Man stelle sich vor, sie gerieten ins Visier von Putz- und Verkaufsstrategen. Basel würde auch noch von den letzten Freiräumen befreit.

Eine Ausnahme muss ich allerdings machen. Es geht um das äusserste Kleinbasler Joch der Mittleren Rheinbrücke, dort wo täglich Hunderte Fussgängerinnen und Velofahrer hindurchgehen oder -fahren. An Sommertagen müssen es Tausende sein. Ganz klar: das kann kein vergessener Unort fernab jeder Aufmerksamkeit sein. Und doch strotzt er nur so vor Hässlichkeit. Schon die Beleuchtung: Aus der Bordsteinkante quält sich diffuses Licht durch den angesammelten Schmutz, beleuchtet ihn von unten und setzt ihn so richtig gruselig in Szene. Dann die Deckenbeleuchtung: Das blaugrüne Neonlicht glimmt aus flächendeckenden Leuchten. Doch es ist ein Wunder, wenn überhaupt Licht den Boden erreicht. Denn es wird von dicken Polstern aus Spinnweben und Insektenmumien weitgehend absorbiert. Einst mag dahinter ein künstlerisches Konzept gestanden sein, welches zudem das Sicherheitsempfinden der Passantinnen stärken sollte. Davon ist heute nicht mehr viel übrig, weder künstlerisch noch sicherheitstechnisch.

Hinzu kommen einschlägige Gerüche – trotz Durchzugs. Ein wahrer Unort mitten in der Stadt. Und das ist nun wirklich eine Besonderheit. Denn meine Erfahrungen als Stadtwanderer zeigen, dass die vergessenen Winkel eher an der Peripherie anzutreffen sind als mitten in der Stadt. Ich hege deshalb den Verdacht, dass wir es hier mit einer inszenierten Hässlichkeit zu tun haben, mit einer Marketingstrategie der anderen Art – um auch Gruselfans, um auch das schmuddel-affine Segment unter den touristischen Gästen nach Basel zu locken.


Der «Stadtwanderer» erscheint monatlich als Kolumne in der «ProgrammZeitung».

Bild: DSC05836 von Michael Springmann, CC-Lizenz via flickr

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