Der Weg zu dir

In deinen Augen ruh ich aus
vom Kampf durchs Dickicht deiner Haare.
Deine Augen sind mir Nahrung, ein Zuhaus,
in ihnen schaue ich das Wahre.

Deine Lippen schmeicheln meinem Ohr,
nie hab ich Schöneres gehört.
Ich bin so anders als zuvor.
Deine Lippen haben mich betört.

Gazellenhals, zart Schlüsselbein,
wie habt ihr Kuppelschultern mir gefehlt.
Von weitem seh ich einen Schein,
der hell und heller wird und mich beseelt.

In deiner Brust begrabe ich mein Herz,
will auf deinem Bauch zuhause sein.
Meine Seele strebt schon himmelwärts:
da ist er nun, der helle Schein.

Ein Abgrund tief und dunkel tut sich auf.
Es lockt der Tod, es lockt die Ruh.
Doch drüben geht die Sonne auf:
das helle Licht bist du.

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