Grundeinkommen – Ein Film-Essay

Sachlich, erhellend, überzeugend – und gut gemacht:

 

 

Comments

  1. Oder macht der Computer seine Nutzer nicht vielleicht zu funktionalen Analphabeten?

    Nein.
    Natürlich ist es anstregender, am Bildschirm längere Texte zu lesen, als auf Papier. Das beeinträchtigt auch meine eigene Bereitschaft, lange Texte zu lesen. Ich kann mich darauf schlecht konzentrieren.

    Was ich meinte ist: Via Internet kommunizieren Leute schriftlich, die es früher nicht taten und teilweise nur mit Mühe in der Lage sind, ihren eigenen Namen fehlerfrei zu schreiben. Deshalb sollte man sie nicht gleich als Deppen abstempeln. (Auch wenn ich echt Probleme damit habe, Diskussionsbeiträge zu lesen, bei denen in jedem Wort mehr Rechtschreibfehler als Buchstaben sind…)

    Den Videobeitrag empfinde ich nicht als Propaganda, aber er könnte differenzierter sein. Bei einer knappen Einführung ist das natürlich schwierig.

    Daves Kommentare empfinde ich als die eines Menschen, der sich Augen und Ohren zuhält und laut singt, weil er Angst hat, dass seine vorgefasste Meinung logischen Argumenten nicht standhält.

    Meine Meinung steht fest, verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen … oder so. Soll glaub ich Adenauer gesagt haben.

  2. Hab es mir grade angesehen. Ich finde es gut. Es ist halt simpel gestrickt. Die Videoerklärungen für Windows 7 sind auch für Analphabeten gestrickt, ich bin dankbar, dass ich mir darüber nicht den Kopf zerbrechen muss, würde sie aber weitaus lieber lesen als mir von Amis vorquastschen lassen. Seien wir ehrlich: Computer sind heute das Kommunikationsmittel der funktionalen Analphabeten. Leute, die keinen Fließtext lesen und selbst ihren Namen nur mit Mühe fehlerfrei schreiben können.

    Dieser Beitrag hat die Qualität eines durchschnittlichen „Universum“-Beitrags. Die sind ja auch für „Deppen“ gemacht und ich ärgere mich oft über die Kindlichkeit. Als Kind und Jugendliche hab ich sie aber gern gesehen.

    • Oder macht der Computer seine Nutzer nicht vielleicht zu funktionalen Analphabeten? Denn es braucht doch einiges an „Lesewille“, um am Bildschirm längere Texte zu lesen. Auch ich habe immer wieder Mühe damit – und bin doch ein militanter Leser. Zudem ist – seien wir doch ehrlich – am Compi hauptsächlich attraktiv, was sich beklicken lässt, was bebildert ist und sich in Sekundenbruchteilen reinziehen lässt. Weiss nicht, ob die Aufmerksamkeitsspanne eines durchschnittlichen Internetsurfers weit über fünf Sekunden liegt.😉 (Ist übertrieben, ich weiss. Und den durchschnittlichen Surfer gibt es eh nicht. Oder kennst du einen?)

      Noch zu deinem Fiidbäck zum Film: Meine Wahrnehmung des Filmes ist wirklich etwas anders. Ich finde ihn inhaltlich und als Einführung ins Thema nach wie vor recht gut. Mir ist jedenfalls beim Anschauen einiges klar geworden. Technisch überzeugt er mich voll und ganz. Auch dass er allzu einfach gestrickt ist, mag ich so nicht bestätigen.

      Ist er wirklich bloss ein Propaganda-Machwerk, wie Dave in einem Kommentar behauptet? Ist er was für Deppen? Ich weiss es bald selbst nicht mehr …

  3. Wenn ein Film damit beginnt, dass ein Kommentator zu mir redet, als wäre ich ein Depp, dann hat er nach 15 Sekunden verloren. Schade um das (ernstzunehmende) Thema.

    • Nachdem ich mir den Anfang des Films nochmals angesehen habe, kann ich deine Kritik nachvollziehen, was den Tonfall des Kommentars anbelangt. Inhaltlich finde ich nicht, dass der Film den Zuschauer für dumm verkauft.

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