Sommer, Winter – und meine Seele

Sommer

Weit ausgebreitet liegt meine Seele über dem lichtdurchfluteten Land. Ich lausche der Stille und flimmernden Hitze, fliesse aus, meiner selbst beraubt. Find ich mich wieder in jenem leise zitternden Halm, in jenem kreisenden Bussard? Wird der Herbst Früchte tragen?

Winter

Zusammengedrängt in einem Punkt droht meiner Seele Erstarrung und Tod. Wie viel Einsamkeit findet Raum in diesem Punkt! Wo ist das Licht, das mir Erleichterung schenkt, wenn nicht im Zentrum dieses Punktes ohne Ausdehnung? Ich breche auf zu finden, was in meinem Inneren leuchtet – aus Not, aus tiefer Seeleneinsamkeit.

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