Fundstücke zur wirtschaftlichen und sozialen Krise

Das Gleichgewichtsmodell von Léon Walras als Grundlage des Neoliberalismus, bezeichnet auch als Neoklassik oder radikale Marktwirtschaft:

„Wenn die Konsumenten ihren Nutzen maximieren, wenn die Produzenten ihren Gewinn maximieren, dann entsteht unter Konkurrenzbedingungen ein allgemeines Gleichgewicht.“

Ist das nicht das gedankliche Gegenteil des von Rudolf Steiner formulierten sozialen Hauptgesetzes?

„Das Heil einer Gesamtheit von zusammenarbeitenden Menschen ist um so grösser, je weniger der einzelne die Erträgnisse seiner Leistungen für sich beansprucht, das heisst, je mehr er von diesen Erträgnissen an seine Mitarbeiter abgibt, und je mehr seine eigenen Bedürfnisse nicht aus seinen Leistungen, sondern aus den Leistungen der anderen befriedigt werden.“

Und ist der marktradikale Ansatz von Léon Walras nicht in erschreckender Weise Wirklichkeit geworden, ganz konkret und für jeden erlebbar – ausser dass wir von einem allgemeinen Gleichgewicht weit entfernt sind?

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