Grundeinkommen vor dem Deutschen Bundestag

Vor dem Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hielt Susanne Wiest am 8. November eine berührende und überzeugende Grundsatzrede zur Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland. Sie ist die Vertreterin von über 50’000 Petentinnen und Petenten, die fordern: „Der Deutsche Bundestag möge beschließen … das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen.“

Nehmen Sie sich die knapp zwölf Minuten Zeit, um die Rede anzuhören! Es lohnt sich.

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Weiterführende Links:

Initiative Grundeinkommen (News-Blog der Initiative)

Archiv Grundeinkommen (umfasssendes Archiv mit Grundlagentexten und Links)

Ketzerische Fragen zum Begriff der Arbeit (Text aus meiner eigenen Feder)

Comments

  1. lol die Frau geht davon aus das Geld einen absoluten Wert hat. Anstatt über Freigeld nachzudenken und eine Geldreform einzuleiten, wird in unserem Geldsystem nach bedingungslosem Grundeinkommens gefragt. Wie soll das gehen. Das ist nichts anderes als Geldentwertung und ein neuer Umverteilungsversuch der zum SCheitern verurteilt ist!

    Nett gewollt, aber Ohne Sach und Verstand

    • Deinen Einwurf, sosMsos, empfinde ich jetzt aber sehr dogmatisch – und auch voreilig. Oder ist etwa jeder Versuch, im sozialen Veränderungen zu erzielen, ohne als erstes das bestehende Geldsystem abzuschaffen, pardon: zu reformieren, grundsätzlich falsch? Das wäre mir zu einseitig, bei aller Sympathie für Geldreform und Freigeld. Und abgesehen davon: Das bedingungslose Grundeinkommen löst nicht einfach von vornherein alle sozialen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten, mit denen wir zurzeit ringen. Aber es wäre ein Paradigmenwechsel, indem Einkommen und Tätigkeit (Lohn und Arbeit) nicht mehr so rigoros miteinander verknüpft sind.

  2. Roland Knabe says:

    Der Gedanke ist sehr gut , aber ist das auch gewollt? Der Staat lebt davon das der Mensch angst hat wenn die angst wegfällt verliert der Staat an Macht über die Menschen und ich glaube nicht das das je freiwillig passieren wird!

    • Der Staat sind wir. Oder etwa nicht? (Ist ernst gemeint, aber nicht nur …)

      • David Schlesinger says:

        Schon lange nicht mehr! Oder eher: noch nie. Wir sind das Volk. Der Staat besteht aus angeblichen „Volksdienern“, Beamten, Apparatschiks usf., die das Volk besteuern, massregeln, lenken usf. Im besten Falle, kann das Volk etwas Einfluss nehmen auf seinen Staat. Im schlechtesten Falle schickt der Staat sein Volk ins Verderben, um es zu „reinigen“.

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