Winterlicht

Dieses Jahr berührt mich das Winterlicht in besonderer Weise. Es haucht mit seiner Melancholie, mit seiner zarten Traurigkeit der Landschaft ein Geheimnis ein, das ihre Robustheit erschüttert und nur noch zarte Farben zulässt. Ist es das Geheimnis des Todes, das in die Landschaft gewoben ist und das ich nuancierter als in anderen Jahren wahrnehme – in Form eben der unterschiedlichsten Lichtstimmungen und Pastelltöne? Trägt die Natur Trauerflor?

Foto (cc-Lizenz): Luis Argerich

Comments

  1. cristiano safado says:

    Lieber Walter

    Ich weiss nicht ob ich in Versicherungsfragen mehr beschlagen bin als Sie. Die Krankenkassen müssen noch bis Ende Jahr innerhalb von fünf Jahren Fr. 180.– an die Kosten einer Brille bezahlen und dies nur, wenn ein augenärztliches Zeugnis vorgewiesen werden kann. Ab nächstes Jahr ist diese Zahlungspflicht aus dem Leistungskatalog der Kranknkassen gestrichen. Für Bezüger von ELs ebenso eine Katastrohe wie für Eltern von Kindern (die bräuchten alle Jahre eine neu angepasste Brille). Burkhalter hat dies absichtlich kurz vor Ende Jahr bekannt gegeben weil er wusste, dass es kaum mehr möglich ist, dieses Jahr noch einen Termin bei einem Augnarzt zu bekommen. So war es auch bei mir. Ich hoffe deshalb sehr, dass in den nächsten Ratsdebatten dieser erneute Kniefall, den „Wirtschaftsminister“ Burkhalter vor den Krankenkassen gemacht hat, aufs Tapet kommt.

  2. cristiano safado says:

    Lieber Walter

    Ich empfinde den Winter ganz anders. Zur Zeit bin ich gesundheitlich sehr schlecht zusammen; Folge meines Schlaganfalles vor fünf Monaten, unter anderem mit starkem Verlust meiner Sehkraft auf dem linken Auge. Bis ich das Geld für eine neue Bille zusammen habe bin ich nicht mehr viel am Computer, dafür umso mehr am Fenster und schaue den Vögeln zu, die an meine beiden Vogelhäuschen gehen. Ja natürlich fühle ich oft eine gewisse Traurigkeit. Doch dies hat wohl mehr damit zu tun, dass ich als Behinderter zu oft alleine bin und nicht mit dem Bild das der Winter scheinbar auf viele ausübt.

    • Lieber cristiano

      Was du schreibst, berührt mich – am meisten, dass du mit einer Brille warten musst, bis du das nötige Geld zusammen hast. Das finde ich recht happig – auch wenn das Beobachten der Vögel durch das Fenster bestimmt nicht schlechter ist als das Sitzen vor dem Computer.

      Die Frage, ob denn keine Versicherung die Kosten für deine Brille übernimmt, erübrigt sich wohl, bist du doch in Versicherungsfragen bestimmt beschlagener als ich.

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