Zeitenschmelze

Sonntagmorgenstimmung. Die Glocken läuten ins Schreibzimmer. Noch ist der Himmel bedeckt. Er wird aber lichter. Wieder Sonntag! Schon wieder! Früher – viel früher – waren es die Sekunden, die bei jedem Ticken der Uhr vergingen. Dann die Minuten, die Stunden, die Tage. Und heute sind es die Wochen, die verfliegen so wie die Sekunden früher. Eine Zumutung, diese Zeitenschmelze! Und ich sitze daneben und sehe die Wochen vorbeiziehen. Es wird mir schwindlig dabei. Obschon sie voller grösserer und kleinerer Aufgaben sind, bleiben sie doch seltsam leer und ohne einen prägenden, mich verändernden Eindruck.

Ist vielleicht auch etwas viel verlangt von diesen Wochen, die halt einfach vorbei ziehen, wie sie es schon immer getan haben und auch bis in alle Ewigkeit tun werden. Wenn irgend etwas prägend sein soll, dann bin es entweder ich selbst, der meinem Leben seinen Stempel aufdrückt. Oder dann ist es das Schicksal, das den Fluss der Wochen bremst und dafür sorgt, dass das Ticken der Uhr wieder mit Sekunden hinterlegt ist.

«Time» von Stephen Edmonds, CC-Lizenz via flickr

 

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Schreckensherrschaft in Nicaragua

In seinem Bericht gibt der Agronom und langjährige Kenner Nicaraguas Laurent Levard einen Überblick über die brutalen Repression der Ortega-Regierung der letzten Monaten und deren Hintergründe. Übersetzung aus dem Französischen: Walter B.

Protestmarsch vom 23. September 2018

300 bis 430 Tote. Mehr als 2’000 Verletzte. Systematische Verfolgung von Oppositionellen. Hunderte von Verschwundenen. Mehr als 300 Personen, die wegen «Terrorismus» zu bis zu zwanzig Jahren Gefängnis und mehr verurteilt worden sind. Mehrere Anführer der jüngsten sozialen Proteste, die untergetaucht oder ins Exil gegangen sind. Tausende von NicaraguanerInnen, die ins Ausland geflohen sind, hauptsächlich nach Costa Rica, bis Ende Juli alleine in dieses Land 23’000: In Nicaragua, dem kleinen mittelamerikanischen Land mit sechs Millionen EinwohnerInnen, besteht seit Mitte Juni eine wahre Schreckensherrschaft. Die Regierung Ortega hatte damals, nach drei Monaten beispielloser sozialer Proteste, die Kontrolle über das Land wiedererlangt. Am 31. August, ein Tag nach Veröffentlichung eines Berichts über die schweren Menschenrechtsverletzungen in Nicaragua, wurde der Beauftragte des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte durch die Regierung des Landes verwiesen.

Die soziale Bewegung begann Mitte April mit Studentenprotesten gegen die Unfähigkeit der Regierung, die Brände im Naturschutzgebiet Indio-Maiz einzudämmen – und gegen deren mutmassliche Komplizenschaft bei der Plünderung und Zerstörung der tropischen Wälder durch Einzelpersonen und private Unternehmen. Hinzu kamen Demonstrationen von RentnerInnen und StudentInnen gegen die Reform der Sozialversicherungen (INSS). Der Auslöser für die beispiellosen sozialen Proteste war allerdings die Niederschlagung jener Demonstrationen gegen die Reform der INSS. Innert weniger Tage wurden vierzig Menschen – in ihrer Mehrheit StudentInnen – durch Polizeikräfte und Bewaffnete in Zivil, die unter deren Schutz standen, erschossen. Hunderte wurden verletzt. Es war das erste Mal in der Geschichte Nicaraguas, dass an StudentInnen ein derart grosses Massaker verübt wird. Im heutigen Zeitalter der sozialen Medien, wo Videos und Fotos innert Stunden verbreitet werden, führte das zu landesweiter Empörung und Auflehnung.

Es ist gewiss nicht das erste Mal, dass die nicaraguanische Zentralgewalt, unterstützt von Bewaffneten in Zivil, eine StudentInnenbewegung unterdrückt. Doch noch nie hatte die Repression solche Ausmasse angenommen. Die Auflehnung ist auch eine Folge jahrelang aufgestauter Unzufriedenheit und Frustrationen. Die meisten jungen Leute haben Eltern und Grosseltern, die den Kampf gegen Somoza und die sandinistische Revolution in den 1980er Jahren miterlebt und daran teilgenommen hatten. Sie sind oft aufgewachsen unter dem Einfluss eines entsprechenden historischen Bezugsrahmens: des Engagements und der Anteilnahme am Leben des Staates, der Hoffnung auf Veränderung usw. Diese Jugend, die dank der sozialen Medien weltoffen ist, hat sich ebenso gegen die Alleinherrschaft des Paares Ortega-Murillo aufgelehnt. (Während Daniel Ortega Präsident der Republik ist, bekleidet seine Gattin das Amt der Vizepräsidentin und besitzt in Wirklichkeit einen Grossteil der Macht.) Der bewusstere, politisiertere Teil der Jugend, der auch an ökologischen und feministischen Fragen interessiert ist, war zudem aufgebracht über die Affäre um den interozeanischen Kanal, der in völliger Intransparenz geplant wurde und massive Vertreibungen zur Folge haben wird. Dies zugunsten hauptsächlich ausländischer Interessen, verbandelt mit der lokalen Oligarchie. Nicht weniger entrüstet ist die Jugend über die Umweltzerstörung und die Tatenlosigkeit, ja Komplizenschaft der Machthaber gegenüber dieser Zerstörung oder auch über die Allianz der Machthaber mit der Kirche und über die Kriminalisierung der Abtreibung.

Die sozialen Mobilisierung weitete sich schnell aus: mit der Besetzung der Universitäten durch die StudentInnen, mehreren grossen friedlichen Märschen, davon einer am 30. Mai in Managua mit 300’000 TeilnehmerInnen, dann mit der gleichzeitigen Errichtung Hunderter Barrikaden in Städten und auf Landstrassen, um auf die Regierung Druck auszuüben und die aufständischen Quartierte zu schützen. Bald wurden Forderungen nach Gerechtigkeit für die Toten, dem Rücktritt des Paares Ortega-Murillo und nach freien und transparenten Wahlen laut. Ein wesentliches Merkmal der Bewegung – das sich auch als eine Schwäche erweist, wie man heute, in der Phase der Repression, sieht – ist ihr spontaner Charakter. Die einzige bereits bestehende Protestbewegung war jene gegen den Kanal, die Bauern und Umweltschützer zusammengebracht hat. Die StudentInnenbewegung und die darüber hinausgehenden sozialen Proteste haben sich in der Folge nach und nach organisiert und strukturiert, wobei die aktuelle Phase der Repression diesem Strukturierungsprozess grossen Schaden zufügt. [Read more…]

Steht der Schweiz eine agrarpolitische Wende bevor?

Wohl kaum! – Doch am 23. September 2018 wird gleich über zwei Initiativen abgestimmt, die eine kleinräumige Landwirtschaft – im Gegensatz zur industriellen Landwirtschaft – befördern möchten. Das macht viel Sinn, auch wenn die Forderungen der Initiativen dem Zeitgeist zuwiderlaufen. – Eine Tour d’Horizon.

Kommen in der Schweiz vermehrt Initiativen mit utopischem Charakter zur Abstimmung? Oder liegt es am rückwärtsgewandten Zeitgeist, der jede gute Idee gleich als Utopie erscheinen lässt? Verbot von Kriegsmaterialexport, öffentliche Krankenkasse, Grundeinkommen, Vollgeld – die Reihe der guten Ideen will nicht abreissen, die in der Stimmbevölkerung immerhin so viel Unterstützung bekommen, dass sie mit der nötigen Unterschriftenzahl (100’000) eingereicht werden können. An der Urne scheitern sie zumeist kläglich (unter 25% Zustimmung) oder feiern einen Achtungserfolg (über 30% Zustimmung). Doch sie scheitern allesamt. Das ist traurig. Doch zumindest wird über die fortschrittliche Idee – die vermeintliche Utopie – diskutiert und abgestimmt. Offenbar brauchen gute Ideen ihre Zeit – historisch betrachtet … Irgendwann schaffen sie den Durchbruch. Siehe zum Beispiel das Frauenstimmrecht in der Schweiz!

Grosse unmittelbare Chancen gebe ich auch den beiden agrarpolitischen Initiativen nicht, die am 23. September zur Abstimmung kommen. Die Ideen dahinter haben allerdings etwas Zukunftsweisendes, das den Abstimmungstermin überleben wird.

Fair-Food-Initiative

Mit der Fair-Food-Initiative sollen umweltschonende, tierfreundliche und fair gehandelte Lebens- und Futtermittel gefördert werden, indem auf Bundesebene für die Produktion und Verarbeitung in der Schweiz entsprechende Vorgaben gemacht werden. Diese Vorgaben sollen grundsätzlich auch für importierte Lebensmittel gelten. So dürften etwa Eier oder Fleisch aus industrieller Massentierhaltung nicht mehr eingeführt werden. Längerfristig sollen diese Vorschriften auch für verarbeitete Produkte gelten, etwa für Teigwaren oder Tiefkühlpizzas.

Der Bund wird zudem beauftragt,

  • Vorschriften zur Deklaration der Produktions- und Verarbeitungsweisen von Lebens- und Futtermitteln zu erlassen;
  • die Vermarktung und Verarbeitung von regional und saisonal produzierten Lebensmitteln zu fördern;
  • Massnahmen zur Eindämmung der Lebensmittelverschwendung zu ergreifen.

Ferner kann er mit der Lebensmittelbranche und den Importeuren verbindliche Zielvereinbarungen im Sinne der Initiative abschliessen.

Initiative für Ernährungssouveränität

Auch die Volksinitiative für Ernährungssouveränität zielt auf eine grundlegende Änderung der Landwirtschaftspolitik, allerdings nicht mit Hauptaugenmerk auf die KonsumentInnen, sondern auf die ProduzentInnen. Sie kommt denn auch aus der (klein-)bäuerlichen Ecke und wird unterstützt von der Bauerngewerkschaft Uniterre und vielen links-grünen Gruppierungen und Parteien, nicht aber vom mächtigen Bauernverband.

Kurz zum Begriff «Ernährungssouveränität»: Im Gegensatz zum Modell des internationalen Freihandels mit Lebens- und Futtermitteln möchte das Konzept der Ernährungssouveränität prioritär die regionale Versorgung mit Lebensmitteln fördern und möglichst sicherstellen. Sie steht für das Recht der einzelnen Menschen, der Gemeinschaften, Völker und Staaten, auf demokratische Weise ihre eigene Landwirtschafts- und Ernährungspolitik festzulegen, ohne anderen Regionen damit zu schaden. Der lokale und regionale Handel mit Landwirtschaftsprodukten soll Vorrang haben vor dem Export und dem internationalen Handel. (Zur Polarität zwischen Ernährungssouveränität und Freihandel siehe: Ernährungssouveränität vs. Agrarfreihandel.)

Die Initiative möchte eine vielfältige einheimische bäuerliche Landwirtschaft fördern, die umweltverträglich ist und ohne Gentechnik auskommt. Dies soll geschehen, indem die Zahl der in der Landwirtschaft Tätigen erhöht wird und deren Arbeitsbedingungen verbessert werden. Ferner sollen die Kulturflächen erhalten bleiben, der Lebensmittelmarkt mit dem Ziel gerechterer Preise transparenter gestaltet werden, und die einheimischen Produkte geschützt werden, zum Beispiel indem Zölle auf eingeführte Landwirtschaftsprodukte erhoben werden, die nicht den schweizerischen Normen entsprechen. Deren Einfuhr soll auch gänzlich verboten werden können. Subventionen für ausgeführte Landwirtschaftsprodukte und Lebensmittel werden gestrichen.

Gegen die Logik des heutigen Wirtschaftens

Es braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass diese Forderungen der aktuellen Landwirtschaftspolitik, ja, dem Wirtschaftsmodell als Ganzem völlig entgegenstehen. Und doch entsprechen sie Erkenntnissen, wie sie etwa der Weltagrarbericht im Auftrag der Uno und der Weltbank schon vor Jahren festgehalten hat: Es ist die kleinräumige, bäuerliche und regionale Landwirtschaft, welche die Versorgung der Bevölkerung weltweit und auf Dauer garantieren wird, nicht die sogenannte «grüne Revolution», die eine grossräumige, industrielle Landwirtschaft – eine Landwirtschaft der Konzerne – propagiert, um das Welthungerproblem zu lösen.

Diesen Erkenntnissen will die Initiative für Ernährungssouveränität zum Durchbruch verhelfen. Sie ist die utopischere der beiden Landwirtschaftsinitiativen. Entsprechend schwerer wird sie es an der Urne haben. Beide Initiativen wollen Fehlentwicklungen korrigieren und streben eine Wende in der Agrarpolitik an. Angesichts ihrer einleuchtenden Logik schreckt es mich kaum, dass ihre Anliegen utopisch wirken. Im Gegenteil!

Lob des Menschen

Der Mensch steht zurzeit nicht hoch im Kurs. Er ist im Begriff, seinen Planeten und damit sich selber zu zerstören. Auch sonst stellt er sich nicht gerade geschickt an – ausser vielleicht, wenn es darum geht, Geld zu verdienen oder Macht zu ergattern. Man könnte ob ihm verzweifeln. Wenn ich es nicht tue, so weil ich die Menschen so ganz anders wahrnehme, wenn ich ihnen persönlich begegne. Und weil ich unter diesem Eindruck keinen Anlass habe, an ihrem guten Willen zu zweifeln. – Eine Hommage an den Menschen wider den Zeitgeist.

Ernst Barlach: Der Fries der Lauschenden (1930-35, Eichenholz)

Ja, der Mensch ist verführbar – und manipulierbar. Man traut zuweilen seinen Augen nicht, wenn man sieht, wie leicht er sich zum Schaf machen lässt, das widerstandslos, ja geradezu lustvoll irgend einem Leithammel hinterher läuft. Da ist viel Bequemlichkeit im Spiel, vielleicht auch Resignation und Fügsamkeit. Mit der Herde blökt’s sich einfacher, als wenn man selbst das Wort ergreifen muss. Eine Steigerung erfährt dieses «Mensch als Schaf»-Prinzip, wenn Angst ins Spiel kommt. Wenn der Mensch Angst hat, lässt sich fast alles mit ihm machen. Er wird zum Instrument dessen, der diese Angst zu bewirtschaften versteht. Ob sie nun berechtigt ist oder ein reines Phantasma, ist völlig nebensächlich. Der Mensch kann eine Bestie werden aufgrund einer Angst, die mit der Wirklichkeit kaum etwas zu tun hat und völlig auf Einbildung beruht. Vielleicht ist Angst das Mittel der Manipulation schlechthin – und damit ein Gefühl, das den Menschen wirksams von sich selbst entfremdet.

Beispiel Arbeitslosigkeit: In der Schweiz sind es gefühlte tausend fortschrittliche, zukunftsweisende Vorlagen und Initiativen, die mit dem Killerargument «führt zu mehr Arbeitslosigkeit» gebodigt wurden. Die sind nun alle weg vom Tisch – und die Arbeitslosigkeit ist trotzdem gestiegen … Beispiel Flüchtlinge: Obschon alleine die Zahlen eine andere Sprache sprechen, werden die Flüchtlinge zur grossen Bedrohung Europas hochstilisiert. Lieber lässt man sie im Mittelmeer ertrinken oder in der Wüste verdursten, und das seit Jahren, als einen sinnvollen – für alle Beteiligten sinnvollen – Umgang mit den Herausforderungen zu finden. Den gibt es, den sinnvollen Umgang mit den Menschen, die in Europa eine Lebenschance oder auch «nur» eine Überlebenschance suchen. Allein der gemeinsame Wille fehlt. Lieber schürt und bewirtschaftet man die Angst. Doch Angst ist ein katastrophaler Ratgeber. Sie führt zu Unmenschlichkeit und Barbarei.

Der angstfreie Mensch

Man stelle sich vor, der Mensch hätte keine Angst mehr – weil er keine Angst zu haben braucht! Der angstfreie Mensch ist nicht manipulierbar. Mahatma Gandhi ist hierfür ein leuchtendes Beispiel. Trotz aller Gegenkräfte und -mächte hat er Indien in die Unabhängigkeit geführt – weil er keine Angst hatte, nicht einmal vor dem Tod. Er ging seinen Weg, gewaltfrei, unbeirrbar – und ohne Angst. Nun sind wir nicht alle Mahatmas (= Ehrentitel für geistig hochstehenden Menschen). – Wohl sind es die wenigsten. Doch Hand aufs Herz: Ist es nicht so, dass wir in unserem Gegenüber Ansätze dazu erkennen können, zumindest deutliche Entwicklungsmöglichkeiten, sobald wir uns offen begegnen? Mit etwas Übung wächst diesbezüglich in uns eine Fähigkeit, und wir erkennen das Potential unseres Gegenübers – oder erahnen es, auch wenn es unter Trümmern verborgen ist. Dies gilt im selben Mass für uns selbst. Auch in uns findet sich – oft verschüttet – ein Funke Mahatma, ein Funke Mensch im besten Sinn, ein Funke, der nach dem Schönen, Wahren und Guten strebt.

Ich bin überzeugt, dass dies ein Grundstreben des Menschen ist, eine stille Sehnsucht. Und ich weiss, dass es unzählige Menschen in allen Erdteilen gibt, die – im Grossen wie im Kleinen – alles dafür tun, um es zu leben und den Alltag, die Wirklichkeit dadurch heller zu machen. Sie werden als Gutmenschen verschrien, manchenorts ins Gefängnis gesteckt. Doch das Streben des Menschen nach dem Schönen, Wahren und Guten kann nicht getilgt werden. Es ist nicht so laut wie das Streben nach Geld und Macht. Doch es ist nicht weniger wirksam. Gäbe es diesen Funken Mensch im Menschen nicht, wir wären längst verloren.


Bildnachweis: «Der Fries der Lauschenden» von Ernst Barlach, Fotografie von Rufus46 via de.wikipedia.org,  CC-Lizenz

Lesung im Museum für Musikautomaten Seewen

Indien aus einer ungewöhnlichen Perspektive

Im Winter 2015 bereiste der Autor mit dem Rollstuhl während dreier Monate Indien. Tagebuchaufzeichnungen, Notizen und Blogeinträge zu dieser Reise bilden das Rohmaterial für das vorliegende Buch. Daraus wurde ein geschickt komponiertes und sprachlich sorgfältiges Mosaik aus Journaleinträgen, Reflexionen und Betrachtungen zur indischen Lebenswelt.
Die Texte behandeln Gesellschaft und Religion ebenso wie die Freuden und Tücken, die ein Rollstuhlfahrer in diesem Land erfährt. Vor uns entsteht ein vielfarbiges Bild einer ungewöhnlichen Indienreise, ergänzt mit Fotos, Routenplänen und, wo nötig, knapp gehaltenen Sachinformationen. Das Buch ist kein herkömmlicher Reiseführer. Es möchte den Leser – ob mit oder ohne Beeinträchtigung – dazu ermutigen, doch das Unkonventionelle, ja das scheinbar Unmögliche zu wagen.

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