Kürzlich an einem Tag im Mai

Wenn es je ein Paradies gegeben hat, so muss es an einem Maientag wie jenem neulich stattgefunden haben: Durch Gärten und Gehölz dringt das Lied der Amsel an mein Ohr – nein, direkt ans Herz. Es lässt mich wohlig schaudern. Keine Melodie bewegt mich mehr. Keine Melodie weckt tiefgründigere Erinnerungen. Die Amsel muss eine Botin des Paradieses sein.


Bild von TheOtherKev auf Pixabay

Vorfrühlings-Vorfreude

Bald geht die Winterklausur zu Ende. Schon lockt das Rascheln der Mäuse und ein erstes Amsellied. Wieder duftet die Erde. Der Himmel wird gross.

Doch vor dem Frühlingsrausch will noch Bilanz gezogen sein: Wo komme ich her, wo geh ich hin? Was hat vor dem weiten Himmel Bestand, was nicht?

Und dann will ich die Winterschwere abwerfen und tanzen, tanzen, tanzen.

Foto (CC-Lizenz): Roberto Verzo

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