Bernie Sanders – der revolutionäre Sozialdemokrat

Bernie Sanders‘ neu erschienenes Buch «Our Revolution: A Future to Believe in» ist so etwas wie sein politisches Vermächtnis. Der spanische Journalist Ibán García del Blanco hat es gelesen und eine interessante Rezension geschrieben. Übersetzung aus dem Spanischen: Walter B.

Letzte Weihnachten schickte mir ein Bekannter, der mich gut mag, aus dem Land des Brexit das kürzlich erschienene autobiografische Werk von Bernie Sanders: «Our Revolution: A Future to Believe in».[1] Ich gestehe, ich bin kein Anhänger solcher Bücher, die oft statt Ideen zu transportieren andere Ziele anstreben. Nachdem ich das Buch gelesen habe, denke ich, dass es hier anders ist.

Es handelt sich um Neubearbeitungen von Texten, die unabhängig voneinander entstanden sind, was gelegentlich dazu führt, dass sich einzelne Abschnitte wortwörtlich wiederholen. Doch die Texte kommen authentisch daher, zeugen von erfrischendem Humor und helfen zweifellos, die soziologische Wirklichkeit Nordamerikas und das Phänomen Trump zu verstehen.

Erste Lektion: In dieser globalisierten Welt sind sich die Probleme der Demokratien ähnlich. Trotz aller theoretischen Unterschiede der Modelle, stehen die Schwierigkeiten vielenorts im Zusammenhang mit unserem angeschlagenen Wohlfahrtsstaat. Sanders zeigt schön auf, wie sich die Einkommensverteilung zwischen der privilegiertesten Klasse und der ehemals stolzen amerikanischen Mittelklasse entwickelt hat, und führt den Wendepunkt hin zur Ungleichheit auf den Beginn von Reagans Deregulierungen zurück. Weltweit brach der Kapitalismus ab den 1980er Jahren die Vereinbarung mit der Mittelklasse über die Verteilung der Einkommen. Auch der Ökonome Manuel Escudero[2] zeigt das klar auf. Von da an sind wir bis zur heutigen Ungleichheit gelangt, die unsere Institutionen untergräbt und uns in eine Dystopie führt. «Sie machen keine Fehler», sagt Bernie, «der wirtschaftliche Kuchen ist weiter gewachsen. Bloss bleiben den Armen und der Mittelklasse immer kleinere Stücke.» [Read more…]

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Interkultur statt Multikulti

Die Globalisierung ist eine Tatsache. Und damit auch die gegenseitige Durchdringung der Völker und Kulturen. Es ist deshalb ein Gebot der Sachlichkeit – und der Menschlichkeit, vor diesen Tatsachen nicht die Augen zu verschliessen. Die Gegenwart fordert neue Konzepte des Miteinanders der Kulturen. – Der Versuch einer Klärung.

Bis heute ist es in manchen Bevölkerungskreisen chic, für ein friedliches Nebeneinander von Bevölkerungsgruppen und Kulturen zu sein. Multikulti macht das Leben bunter und sorgt für kulinarische Vielfalt. Man pflegt an Stadtteilfesten die Verständigung zwischen den Kulturen und lässt sich ansonsten mehr oder weniger in Ruhe. Denn schliesslich sind die Zugewanderten fleissige Arbeitskräfte, tun die ungeliebte Arbeit im Niedriglohnsektor, leben ansonsten einigermassen bescheiden unter ihresgleichen und sind gleichzeitig mit einem guten Teil ihrer Seele dem Herkunftsland zugetan.

Gehässige Integrationsdebatte
Doch nicht erst als der Begriff der Leitkultur auftauchte, bekam diese traditionelle Rollenverteilung zwischen Einheimischen und Zugewanderten erhebliche Risse, und inzwischen wird die Integrationsdebatte mit so gehässigen Worten geführt, dass man ernsthafte Zweifel daran haben muss, ob diese Menschen „mit Migrationshintergrund“ überhaupt noch bei uns willkommen sind, auch wenn sie schon seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten hier leben. Irgendwie erinnert das an die Vertreibung der Juden aus dem Spanien des 13. Jahrhunderts. Damals mussten alle Juden gehen – oder wurden umgebracht –, wenn sie nicht zum Christentum konvertierten.[i]

Doch, Hand aufs Herz, ist nicht bereits das Konzept der Multikulturalität Ausdruck einer Art Überheblichkeit der eigenen Kultur gegenüber der „Fremdkultur“, indem zwar ein Nebeneinander der Kulturen akzeptiert wird, nicht aber ein wirkliches Miteinander? Dies kommt etwa zum Ausdruck, indem die ZuwandererInnen zwar sehr wohl hier arbeiten und auch Steuern bezahlen dürfen, von der politischen Mitbestimmung aber weitgehend ausgeschlossen sind. Sie sind trotz allen guten Willens ein unterprivilegierter Teil der gemeinsamen Kultur.

Klärung der Begriffe
Das Konzept der Interkulturalität geht hier einen Schritt weiter. Während bei der Multikulturalität davon ausgegangen wird, „dass es nicht zur Verschmelzung der verschiedenen Kulturen kommt, sondern dass sie nebeneinander bestehen“, versteht man „unter Interkulturalität das Aufeinandertreffen von zwei oder mehr Kulturen, bei dem es trotz kultureller Unterschiede zur gegenseitigen Beeinflussung kommt“.[ii]

Und gerade in dieser gegenseitigen Beeinflussung, in dieser Begegnung auf Augenhöhe sehe ich eine grosse Chance für unsere heutige Gesellschaft, ja die notwendige Voraussetzung für eine moderne, menschengemässe Gesellschaft in einer globalisierten Welt. Der kulturelle Horizont einer Gesellschaft erweitert sich deutlich, und Interkultur beugt auch einer globalisierten Einheitskultur vor, wie sie sich zum Beispiel im Ausdruck der McDonaldisierung der Gesellschaft[iii] ausspricht.

Doch was heisst das konkret? Zunächst muss – endlich – anerkannt werden, dass wir in Mitteleuropa eine Einwanderungsgesellschaft sind – ja, dadurch geradezu an Dynamik gewinnen – und dass der alte Begriff der Kultur, wie er noch in vielen Köpfen herumgeistert, nämlich als Einheit von Rasse, Land, Volk, Tradition, Sprache, Werten und Normen sowie Staat, längst mit der Wirklichkeit nichts mehr zu tun hat. Kultur ist nicht ein Statisches, zu Bewahrendes, sondern war und wird immer ein Prozess sein, eine Entwicklung, eine Lebenswirklichkeit. Und es ist höchste Zeit, dass wir das aktiv und bewusst gestalten. Interkulturalität entsteht jedoch nur, wenn wir entsprechend kompetent werden, etwa unsere kulturelle Vorläufigkeit akzeptieren und die Potenziale der anwesenden Kulturen zu nutzen bereit sind.

„Ein Theater für alle“
Was das bei der Theaterarbeit bedeuten kann, zeigt Milo Rau in seinem Artikel „Ein Theater für alle“ in der Wochenzeitung vom 5. Februar 2011. Er fordert dort mit spitzer Feder eine „Kunst- und Politikpraxis, die nicht von der Integration Ankommender ausgeht, sondern von der Mitbestimmung aller Anwesenden“. Gerade beim Theaterbetrieb zeige sich, dass in städtischen und staatlich subventionierten Theatern Tradition und Wirklichkeit weit auseinanderklafften. Die AusländerInnen – in St. Gallen zum Beispiel immerhin ein Drittel der Bevölkerung – kämen dort überhaupt nicht zu Wort. Ihre Kultur werde konstant ausgeblendet – oder allenfalls „mit Ehrenmordsoaps“ abgehandelt, mit „gewaltthematisch angereicherten Rapworkshops und auf der GMX-Startseite recherchierten Multikultidebatten“. Ein Drittel der Bevölkerung, in manchen Gemeinden gar die Hälfte, sei somit „politisch nicht mehr repräsentiert und kulturell auf eine geradezu gespenstische Weise auf Klischees reduziert worden“. Es sei doch ganz einfach die Frage, „ob man immer mehr Menschen gegen ihren Willen und gegen die Verfassung in eine Zweiklassengesellschaft und ihre überholten Mythen integrieren oder die Demokratie und mit ihr die reale Schweiz zur Entfaltung bringen will. Ob man gegen oder mit der Bevölkerung Kunst, Theater, Politik machen will.“

Recht hat er. Und er fordert fürs Theater, was man in ähnlicher Weise für den politischen Betrieb fordern muss: Beide Veranstaltungen müssen die Bevölkerung in ihrer Heterogenität abbilden. In beiden Bereichen ist nicht mehr „von Ankommenden und ihrer Integration“ auszugehen, sondern „von den Anwesenden und ihrer Mitbestimmung“.

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Das Theater St. Gallen organisiert vom 20. Mai bis 3. Juni unter der künstlerischen Leitung von Milo Rau zwei Aktionswochen zum Thema „Kunst und Politik im Zeitalter der Interkultur“.[iv]

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Fussnoten:

[i] Siehe dazu: Das Alhambra-Verdikt
[ii] Zitiert nach dem Glossar des Instituts für interkulturelle Kompetenz & Didaktik
[iii] Der Begriff wurde vom US-amerikanischen Soziologen George Ritzer geprägt.
[iv] Siehe dazu die Vorankündigung auf der Webseite des Theaters St. Gallen.

Weiterführende Links:

Die Zivilgesellschaft als dritte globale Kraft

Seit dem Scheitern der WTO-Konferenz des Jahres 1999 in Seattle ist deutlich, dass die Zivilgesellschaft eine globale Kraft geworden ist, die von den Mächtigen in Wirtschaft und Politik nicht mehr ignoriert werden kann. Die Bedeutung dieser dritten, korrigierenden Macht kann kaum überbewertet werden. Eine Würdigung.

Die Frage nach der gerechten Verteilung von Gütern und nach einem faktischen Lebensrecht in Würde für alle Menschen dieser Erde ist nach wie vor unbeantwortet. Sind wir diesem Ziel in den letzen Jahren – global gesehen – näher gekommen oder haben wir uns nicht vielmehr in Riesenschritten davon entfernt? Bis in die Achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Frage nach der sozialen Gerechtigkeit im Wesentlichen zwischen Kapitalisten und Kommunisten ausgefochten. Was sich wie zwei Gegenpole in Szene setzte, schuf allerdings auf je eigene Art nur mehr Ungerechtigkeit und trug wenig zur Lösung bei. Auf beiden Seiten blieben grosse Teile der Bevölkerung auf der Verliererseite und büssten ihre Würde ein. Allerdings milderte in den westlichen Ländern der enorme wirtschaftliche Aufschwung diese Tatsache – weniger im Sinne einer umfassenden Emanzipation der Menschen, sondern eher indem ihnen grosszügig Zugang zu den Fleischtöpfen gewährt wurde.

Der Kapitalismus als Sieger?

Dann fiel der Kommunismus in sich zusammen. Der Kapitalismus schien alternativlos dazustehen und plusterte sich deutlich auf. Er wurde zum allein selig machenden Konzept und überstrahlte jegliche Alternativen. Der technische Fortschritt und der wirtschaftliche Boom, hauptsächlich in der Finanzwirtschaft, gaben ihm zusätzlichen Rückenwind. Ein Gewinntaumel ungekannten Ausmasses setzte ein, und gleichzeitig öffnete sich die Schere zwischen Arm und Reich in einem solchen Mass, dass man, ohne zu übertreiben, von einem neuen Feudalismus sprechen muss. Parallel dazu stieg die Zahl der hungernden Menschen – im Jahr 2009 auf über eine Milliarde.[1]

Offensichtlich ist der Kapitalismus in der heutigen Form ein Auslaufmodell, das sich zunehmend ad absurdum führt und auf die drängende Frage nach würdigen Lebensbedingungen nicht wirklich eine Antwort weiss. Mehr noch: Er entwürdigt mit seinem Gesetz des Stärkeren, mit seinem Konkurrenzprinzip die Mehrzahl der Menschen, sei es subtil, indem er zum Beispiel die Lohnabhängigen in Arbeitsverhältnisse zwingt, die sich von der Sklaverei nur unwesentlich unterscheiden, oder sei es ganz unverhohlen, wenn zum Beispiel Menschen aus Landstrichen vertrieben werden, die industriell genutzt werden sollen.[2]

Neue Perspektiven

Wie weiter? Diese Frage muss sich jeder wache Mensch der Gegenwart stellen. Wo gibt es Ideen und Ansätze, die zu gedeihlicheren Lebensbedingungen breiter Bevölkerungskreise führen – gerade in den Ländern des Südens, aber nicht nur dort? Dabei kann es nicht ausschliesslich um eine bessere Verteilung des Wohlstands gehen. Dies wäre eindimensional gedacht und reduziert den Menschen auf die Rolle des Konsumenten, ganz wie es der Zeitgeist vorgibt. Vielmehr geht es um die Emanzipation breiter Bevölkerungskreise, um ihre Ermächtigung, damit sie ihr Leben in die Hand nehmen können und nicht Spielball ihres sozialen Schicksals oder gar Almosenempfänger bleiben.

Ein Lob der Zivilgesellschaft

Gerade hier zeichnet sich in den letzten Jahren eine Entwicklung ab, die zuversichtlich stimmt: Es entsteht neben dem Wirtschaftssektor und der politischen Macht eine dritte Kraft: die Zivilgesellschaft. Diese bezieht ihre Wirkmacht hauptsächlich aus dem selbstverantwortlichen Individuum. Der einzelne Mensch ist die tragende Kraft der zivilgesellschaftlichen Organisationen, weshalb diese sich auch nicht so leicht in ein Programm pressen lassen und der Hierarchiebildung eher widerstreben. Die Zivilgesellschaft kann mit Recht als aufstrebende Kulturkraft angesehen werden. Sie macht sich im Weltgeschehen immer deutlicher bemerkbar: zunächst mit Nadelstichen gegen die elitäre Globalisierung, welche die Menschen nur mehr als Ausgangsmaterial zur Verwirklichung ihrer Ziele betrachtet, immer mehr aber auch als eigentliche kulturbildende Kraft, die von den Mächtigen in Politik und Wirtschaft nicht mehr ungestraft übersehen werden kann. Und die Zivilgesellschaft ist zwar lokal verankert, aber immer mehr international vernetzt und macht den Weltwirtschaftsführern und Staatsoberhäuptern zunehmend ihr Monopol streitig, über das Schicksal von uns allen zu entscheiden.

Zivilgesellschaft als Kulturkraft

Wichtig ist festzuhalten, dass sich die Zivilgesellschaft nicht einfach in die Parteienlandschaft einfügen wird oder nach sozialem Unternehmertum strebt. Natürlich ist sie nicht gefeit gegen Vereinnahmung von Politik und Wirtschaft. Aber ihrem Wesen nach ist sie eindeutig dem Kulturellen zuzuordnen, indem sie Werte und Ideen verteidigt, die Teil der kulturellen Substanz einer Gesellschaft sind. Ethik, Identität, Phantasie und Sinn – das ist unter anderem die Substanz der aufstrebenden Zivilgesellschaft, ihr Treib- und auch ihr Zündstoff. Und indem sie diese Substanz verteidigt, ja in die Globalisierung einbringt, öffnen sich Perspektiven, wo noch bis vor kurzem Ratlosigkeit herrschte.


Fussnoten:
[1] http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/8109698.stm
[2] z.B. in Indien: http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Indien/naxaliten6.html

Weiterführender Link: Institut für soziale Dreigliederung

Indien-Tagebuchauszug 05.03.2009

Im Februar und März 2009 war ich sechs Wochen in Südindien: ein äusseres wie inneres Abenteuer, aus dem ich gestärkt und verändert zurückkehrte. Während dieser Zeit entstand ein Reisetagebuch, das hier einsehbar ist – leicht überarbeitet und mit Fotos versehen, die mir zu einem guten Teil von Laurent Quere zur Verfügung gestellt wurden. Herzlichen Dank!

Einzelne Ausschnitte des Tagebuchs werden in lockerer Folge als Schmankerl auf der Hauptseite veröffentlicht:

Thanjavur, 05.03.09

Real India – schön und hässlich zugleich! Das dunkle Indien mit seiner weit verbreiteten Armut und seinem bedrückenden Elend ist Sklave der materiellen Versorgung: Nahrung, Unterkunft und Arbeit. Das heisst, ein guter Teil der Menschen lebt in prekären Verhältnissen bis hin zur bittersten Armut und muss den Hauptteil seines Strebens dem Nahrungserwerb opfern. Das dunkle Indien ist anstrengend. Sein Chaos, sein Lärm, sein Gestank – alles dringt in mich ein, berührt, ja beeinträchtigt mich. Es fällt mir schwer, mich davon abzugrenzen. Ich möchte das eigentlich auch nicht. Denn um mich von Indien ergreifen zu lassen, bin ich ja hier. Trotzdem, was mache ich mit den vielen Bettlern, mit der jungen Mutter am Strassenrand, die ihr Kind schlägt, und zwar kräftig? Was mache ich mit den vielen Menschen, die mir ihr Zeug verkaufen wollen, das ich doch nicht brauche? Heute habe ich mich geradezu gezwungen gefühlt, eine Statue zu kaufen. Sie ist bestimmt schön und auch wertvoll. Aber als ich aus dem Laden heraus kam, war ich nicht glücklich, sondern wütend – das erste Mal seit langem.

Dunkel erscheint mir Indien auch wegen seiner uralten Kultur und Religion. Es werden die alten Götter in alten Tempeln angebetet. Hätte ich Auroville nicht kennengelernt, ich hätte den Eindruck, Indien sei stehen geblieben. Nicht dass ich die westliche Moderne als besonders erstrebenswert empfinde – aber ich sehe ausserhalb von Auroville nur wenig Zukunftswille, eher eine Art Flucht in die Vergangenheit. Ich sehe allerdings hier auch ein Dilemma. Denn wo anders soll Indien mit seinem Prekariat in den Zeiten der Globalisierung auch hinstreben als in Richtung westlicher materieller Kultur?

Und das helle Indien – gibt es das auch? Da ist zunächst die aus der Not geborene Bescheidenheit der Menschen und ihre Freundlichkeit. Überall – auch ausserhalb von Auroville – begegnet dir ein Lächeln, wann immer du in die Gesichter schaust. Etwas Kindliches, dir Zugewandtes blickt aus diesen Gesichtern. Da ist auch das trotz seiner Grösse einigermassen funktionierende Indien, das seinen Menschen ein wenn auch prekäres Auskommen bietet. Bei der allgegenwärtigen Religiosität bin ich mir nicht mehr sicher, wie ich sie bewerten soll. Meine Vorstellung vom spirituellen Indien muss ich revidieren. Der Hinduismus in seiner weit verbreiteten Form ist in Bezug auf den spirituellen Gehalt wohl nicht anders als der Katholizismus oder jede andere institutionalisierte Religion. Trotzdem spricht aus ihm ein spiritueller Gehalt, eine Vielfalt an spirituellen Themen, die ihresgleichen sucht, aber nicht leicht erschlossen werden kann und für den heutigen Menschen eher okkult vorhanden ist.

Die Menschen Indiens – ein Bilderbogen

Hier geht es zum Tagebuch: https://walbei.wordpress.com/tagebuch-indien-2009/ – oder einfach oben im Kopfbereich des Blogs auf die Seite “Tagebuch Indien 2009″ klicken.

Für die Globalisierung

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