Kongress zum Grundeinkommen in Zürich

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens ist ebenso naheliegend wie ungewohnt, vielleicht zunächst sogar fremd.

Naheliegend ist die Idee, weil ich ohne Einkommen nicht existieren kann. Niemand kann ohne Einkommen existieren. Ein Einkommen zu haben, ist eine conditio humana. Und niemand auf der Welt hat letztlich das Recht, meine Existenz nur unter gewissen Bedingungen zuzulassen. Niemand! Allein dadurch, dass ich in diese Welt purzle, erwerbe ich mir das Recht auf ein Einkommen. Punkt!

Ungewohnt und fremd ist die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens zunächst, weil in den Köpfen vieler Zeitgenossen das menschliche Wesen nicht gerade hoch angesehen ist. Er würde nichts mehr tun, der Mensch, wenn er nicht dazu gezwungen wäre. Nur die Notwendigkeit, ein Einkommen zu erzielen, treibe den Menschen zu Leistungen an. Und die Leistung sei umso grösser, je grösser das Einkommen ausfalle. Was für ein verächtliches Menschenbild! Und wie unwahr! Denn es geht dabei die unbezahlte Arbeit, die Freiwilligenarbeit, einfach vergessen. (Siehe dazu meine Randbemerkung „Arbeit nur gegen Geld?„.) Und es ist die unbezahlte Arbeit, die das menschliche Leben auf diesem Planeten letztlich aufrecht erhält und erträglich macht.

Wer Näheres zur Idee des bedingungslosen Grundeinkommens erfahren und sich damit vertieft auseinandersetzen will, kann das am kommenden Kongress in Zürich bestimmt mit viel Gewinn tun. Für nähere Informationen einfach auf den Banner klicken!


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